Wir verarbeiten und verkaufen qualitativ hochstehende Produkte der Fa. Graf Regenwassertechnik, dem führenden Hersteller. Weil die Installation von Regenwassernutzungsanlagen auch von gesetzlichen und ortabhängigen Bauvorschriften abhängig sind, werden wir zuerst vor Ort die Objektanlage besichtigen und erst danach eine seriöse Detailplanung und Offerte anbieten.

Aus dem umfangreichen Katalog können Sie sich schon vorab wertvolle Informationen über die Regenwassernutzung und bewährte Teichbaumaterialien aneignen.

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Regenwassernutzung

In der Schweiz verbraucht jeder Bürger im Durchschnitt 130 Liter Trinkwasser am Tag. Allein 40 Liter davon werden für die Toilette verbraucht, was zusammen mit der Gartenbewässerung eine Verschwendung von Trinkwasser bedeutet. Steigende Preise für Trinkwasser und Abwasser in Verbindung mit einer erhöhten Sensibilität für das kostbare Gut Trinkwasser haben in den letzten Jahren die Einführung von Anlagen zur Regenwassernutzung insbesondere bei Neubauten vorangetrieben. Immer mehr werden bei Neu- und Umbauten auch Bewässerungsanlagen mit Regenwasser gesteuert.

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Aufbau einer Anlage zur Regenwassernutzung

Grundsätzlich besteht eine Anlage zur Regenwassernutzung aus folgenden Komponenten:
Zisterne – Filter – Hauswasseranschlüsse – Leitungsnetz
Das vom Dach abfliessende Niederschlagswasser wird über einen Regenwasserfilter in den Regenwasserspeicher geleitet. Je nach Platzverhältnissen ist dabei der Einbau innerhalb oder ausserhalb (unterirdisch) des Hauses möglich. Im Haus kommen in der Regel Kunstofftanks aus Polyethylen zum Einsatz. Bei einem unterirdischen Einbau im Garten können sowohl Kunstoff, als auch Betonzisternen verwendet werden. Durch eine beruhigte Zuführung des Regenwassers werden Schmutzstoffe am Boden des Speichers abgelagert. Um bei voller Zisterne ein Überlaufen zu verhindern, muss ein Anschluss zum Kanal oder zur Versickerungsmulde vorhanden sein.

Das im Speicher gesammelte Wasser wird mittels Saugpumpe zu den einzelnen Verbrauchsstellen gefördert. Hierfür ist ein eigenes Leitungsnetz erforderlich, das in der Regel aus Kunststoff besteht. Durch eine automatische Füllstandserfassung und Nachspeisung wird die Versorgung bei leerem Speicher durch die Einspeisung von Trinkwasser sichergestellt.

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Anlagengrösse

Da die Kosten für den Speicher bis zu 50% der Anlagenkosten betragen, kommt der Ermittlung des tatsächlich notwendigen Speichervolumens eine besondere Bedeutung zu. Die Dimensionierung der Zisternengrösse hängt zum einen von der zur Verfügung stehenden Dachfäche und zum anderen von der zu entnehmenden Wassermenge ab. Bei einer Dachfläche von 100 m2 ergibt sich unter Berücksichtigung eines jährlichen Niederschlags von 800 mm eine Speichergrösse von ca. 3000 l. Bei gänzlich gefüllter Zisterne und einem täglichen Verbrauch eines 4 Personenhaushaltes von 160 l ergibt sich damit ein Speichervorrat von 18 Tagen.

Einsatzbereiche der Regenwassernutzung

Während eine Anlage für die Gartenbewässerung jederzeit installiert werden kann ist der Einbau einer Anlage für Haus und Garten durch das erforderliche Leitungsnetz in erster Linie bei Neubauten oder einer Gebäudesanierung interessant. Neben dem Einsatz für die Gartenbewässerung und Toilettenspülung ist zusätzlich die Regenwassernutzung zum Wäschewaschen möglich. Da Regenwasser sehr weiches Wasser ist, wird die Waschmaschine durch deutlich geringere Kalkablagerungen geschont und es kann Waschmittel eingespart werden.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Die Kosten für eine Regenwassernutzungsanlage (5000 Liter Tank) in einem Vier-Personen-Haushalt liegt bei etwa 6’300 bis 13’000 Fr., inklusive Standardinstallation an bestehende Sanitär-Verteiler. Die Kosten können stark abweichen, wenn für den Aushub, die Hinterfüllung, Sanitärarbeiten, Dachwasserleitungen und den Tanktransport besondere Baumaschinen und Installationen notwendig sind. Die Wirtschaftlichkeit der Regenwassernutzung hängt entscheidend davon ab, ob in der jeweiligen Gemeinde die Abwassergebühren für das genutzte Regenwasser erhoben werden oder nicht.